Was Sie über Depressionen wissen sollten

Ich will wieder Freude fühlen

Depressionen – ein Volksleiden mit vielen Gesichtern. Zirka 8 Millionen Menschen sollen unter dieser Erkrankung leiden. Tendenz steigend. Erfahren Sie, wie sich ein kleines Stimmungstief von der echten Depression unterschiedet und was Ihr Gute-Laune-Antrieb sein könnte.

Symptome einer Depression

So unterschiedlich wie die Menschen sind, so mannigfaltig ist der Verlauf einer Depression. Trotzdem gibt es auch ganz typische Krankheitszeichen. So fühlen sich depressive Menschen oft niedergeschlagen und antriebslos. Auch Schuldgefühle, Schlaf- und Appetitlosigkeit, Rückenschmerzen und Magendarmstörungen können u.a. Anzeichen von Depressionen sein. Eine bipolare Störung hingegen zeigt sich durch starke Gefühlsschwankungen. Die Betroffenen wechseln in ihren Stimmungen zwischen „Himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“. Eine vergleichsweise harmlose Diagnose ist der „Winterblues“, der auf mangelndes Sonnenlicht zurückzuführen ist.

Wirksame Behandlungsmöglichkeiten

Je nach Schweregrad der Erkrankung entscheidet der Arzt, ob Medikamente (pflanzliche oder chemische Antidepressiva), eine Psychotherapie oder eine Kombination aus beidem der beste Weg ist. Auch Licht- und Bewegungstherapien werden zur Behandlung eingesetzt.

Dem Herbstblues aktiv entgegentreten

Sie fühlen sich müde und schlapp? Sie haben Heißhungerattacken und besonderen Appetit auf fettige und süße Sachen? Dann könnten Sie unter einer klassischen Winterdepression leiden. Unser Tipp: Gehen Sie möglichst oft an die frische Luft, ernähren Sie sich gesund und treiben Sie Sport. Magnesium, Schokolade und Johanniskraut-Extrakte können die Stimmung ebenfalls heben.

Was können Angehörige und Freunde tun?

Eine echte Depression belastet das soziale Umfeld enorm. Angehörige oder Freunde sollten sich gut über die Krankheit informieren, damit sie sie besser verstehen. Sprechen Sie dem Betroffenen viel Mut zu und mobilisieren Sie vorsichtig zu Aktivitäten. Manchmal ist auch ein vorübergehender Klinikaufenthalt die beste Lösung.